Kotor August 2009

Gegen das Hungern - bitte helft mit !

Wir hatten bereits über die grosse Not der Tiere im Asyl berichtet. Leider ist es nicht nur das Futter was fehlt. Es werden Überdachungen/Zwinger mit Auslauf dringend benötigt.

Eine Trennung zwischen weiblichen und männlichen Hunden ist ein grosses MUSS.

Welpen sollen nicht geboren werden um gleich wieder zu sterben.

Aber hier erst einmal gegen den Hunger - gegen die Zeit .....

Noch immer.........

..verhungern die Tiere in Asyl Tivat. Momentan bekommen sie täglich einmal eine kleine Portion Futter.
Tiere verhungern trotzdem, weil sie zuvor über einen sehr langen Zeitraum nichts zu fressen bekamen. Der Körper kann die Nahrung nicht mehr aufnehmen. Das ist sehr traurig. Es wird gefüttert und trotzdem sterben sie.

Lubica berichtete von 2 jungen Hündinnen, die am Morgen, als sie zum Füttern kam tot im Gitter lagen, obwohl sie über einige Tage täglich etwas Futter bekamen.

Neu hinzu kommende Tiere haben die Chance, das Martyrium zu überleben, dank der Spenden, von denen Futter gekauft wird und es täglich Nahrung gibt. "Neu hinzu" bedeutet, die Stadt bringt Tiere von der Strasse in dieses Asyl. Damit ist deren Aufgabe erledigt. Für Futter oder Medikamente wird nicht gesorgt.

 

 

 

Zur Zeit gibt es über 24 Welpen, viele ohne Mutter.

Es ist zu heiss, die Mütter verbluten nach der Geburt.
In den wenigen kleinen Hütten kann es kein Tier aushalten. Es sind um die 42 Grad im Schatten. Es gibt keinen Schatten.
Wir hoffen, dass die Stadt wenigstens im Sommer öfter den Wassercontainer füllt. Wir werden nachfragen.
Der Wassercontainer ist die einzige Verbesserung und seit ca. einem Jahr vor Ort. Früher gab es nicht einmal das.

Viele Tiere stehen nur auf einem Fleck und schauen durch das Gitter nach draussen, regungslos. Andere Tiere bellen sich halb tot, hecheln der Hitze wegen und rennen hin und her, auf einem kleinen Stück Erde.

Glück haben die, die frei herumlaufen dürfen. Es sind einige junge Tiere, oder solche, wo man weiss, sie laufen nicht weg.
Bei allen Tieren sieht man die Knochen durch das Fell, in natura noch mehr, als auf den Fotos. Viele sind ausgemergelt und fast vertrocknet.

Lubica hat 10 Welpen aus dem Asyl zu sich genommen. Sie konnte das Elend nicht ertragen. Drei Welpen sind über Nacht gestorben. Sie waren kaum 4 Wochen alt. Die anderen müssen es schaffen. Wir tun, was wir können. Wir bitten, bleiben Sie den Tieren treu. Jede kleine Summe hilft. Jeder Cent geht direkt in den Futterkauf oder in notwendigste Medikamente. Die Welpen sollen leben.

 


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