Budva November 2010

Bei unserem Besuch in Montenegro haben wir auch das Asyl von Budva besucht.

Vor Jahren haben wir gemeinsam beim Bürgermeister um ein Asyl gerungen. 5 Standorte wurden angeboten und besichtigt, man hatte sogar planiert, aber dann war es immer wieder nichts geworden. Wir haben uns damals entschieden, stattdessen im Asyl Kotor zu helfen.

Mittlerweile hat die Stadt Budva das Asyl doch angefangen zu bauen - es hat jedoch Jahre gedauert.

Die eingefangenen und gefundenen Tiere werden dort untergebracht und bekommen mehr oder weniger Futter. Für mehr langt es nicht. Es ist ein trauriges, trostloses Asyl. Nur Felsen, Dreck und Beton, kein Baum, kein Strauch. Es liegt hoch in den Bergen, im Winter eiskalt. Die Zwinger sind alle vorne offen. Es gibt keinen hinteren Raum, kein Unterschlupf oder gar eine Heizung. Es ist einfach nur traurig, obwohl eben doch ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

Unsere von dort mitgebrachten Tiere müssen diesen Winter nicht ums Überleben kämpfen. Für den Rest werden wir tun, was wir können und freuen uns über jede Unterstützung, die wir bekommen können, um das Asyl Budva, zu unterstützen.

 

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