Kotor Juli 2010

Tierheimbau in Kotor


Unsere Helfer berichten von unerträglicher Hitze im Asyl Kotor. Die Tiere haben kaum schattige Plätze. Sind sie angekettet, müssen sie in der Sonne ausharren. Keiner bindet sie los, damit sie sich einen schattigen Platz suchen können.

Seinen Tod hatte noch niemand bemerkt...
Seinen Tod hatte noch niemand bemerkt...
Hitze in der Hütte
Hitze in der Hütte

Täglich sterben viele einen einsamen Tod an Kankheiten der Haut, von Fliegen und Maden befallen in der heissen Luft.

Wir waren angereist mit Sach- und Futterspenden, Medikamenten und Welpenmilch. Wir wissen um das Elend der Neugeborenen und der Jungtiere. Ausser uns scheint es kaum jemanden zu interessieren, dass täglich Tiere sterben.

Die Arbeiter, die das hohe Gras mähen sollten, sind unverrichteter Dinge wieder abgezogen. Im Gras versteckt liegen immer wieder tote Tiere. Das war den Arbeitern zu viel. Sie sind nicht wieder gekommen. Das hohe Gras und die Zecken sind geblieben.

Auch seine Ohren voller Zecken...
Auch seine Ohren voller Zecken...
Die Ohren sind von Milben zerfressen
Die Ohren sind von Milben zerfressen

Wir hatten auch Zeckenhalsbänder und Frontline gegen Flöhe mitgebracht, durften den armen Tieren die Medikamente aber nicht selber aufbringen. Wann das von den "Betreuern" des Asyls gemacht wird, bleibt offen...

 

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Hinweis: Die Genehmigung, um im Auslandstierschutz weiterhin tätig sein zu dürfen, wurde bei der zuständigen Veterinärbehörde in Leipzig beantragt.



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