Asyl Budva

2012


Einem starken Wintereinbruch im Febr. 2012 sind viele der Hunde im Asyl Budva zum Opfer gefallen. Es gab kaum Futter und es war ungewöhnlich kalt. Die
Zwinger hatten keinen Schutz vor Nässe und Kälte. Durch die Gitter pfiff der
Wind, Schnee und Regen nässten die Tiere und ließen sie sterben. Futter war
schon immer knapp, aber dieses Wetter verursachte in ganz Montenegro ein
Chaos. An die Tiere dachte man zuletzt. Die Gittertüren waren noch nicht
fertig und so konnten einige Tiere ins Freie gelangen. Sie kamen aber alle
wieder zurück, denn das Asyl liegt weit oben in den Bergen, wo weit und
breit kein Mensch wohnt. Im Asyl gab es doch wenigstens ab und zu etwas an
Futter.


November 2010 Bei unserem Besuch in Montenegro haben wir auch das Asyl von Budva besucht. Vor Jahren haben wir gemeinsam beim Bürgermeister um ein Asyl gerungen....



Dezember 2010 Wenn wir das Asyl Budva nicht retten, werden die Tiere auf die Strasse gesetzt. Das wäre das sichere Ende für sie. Svetlana, die Betreiberin des Asyls steht allein gegen eine ganze Stadt. Sie bekommt keinerlei Unterstützung und ihre eigenen finanziellen Mittel reichen hinten und vorne nicht! Viele der Tiere sind geimpft, kastriert und gechipt. Ist das Asyl einmal leer, wird man es auch leer lassen.

 

 

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Hinweis: Die Genehmigung, um im Auslandstierschutz weiterhin tätig sein zu dürfen, wurde bei der zuständigen Veterinärbehörde in Leipzig beantragt.



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