Dieser Bericht ist der Hündin Jessica von der montenegrinischen Insel Ada gewidmet.


 

 

Dieser Bericht ist der Hündin Jessica von der montenegrinischen Insel Ada gewidmet.


Da war auf der schönen Insel Ada eine Hündin Jessica. Sie lebte dort mit wenig Futter, das der Besitzer ihr hinwarf, Wasser musste sie sich suchen, oder Touristen gaben ihr welches, denn das Leitungswasser war salzig. Sie war nicht sterilisiert, denn dafür hatter der Besitzer kein Geld. Das ging gut bis 2016, denn da wurde sie schwanger und als die Zeit der Geburt kam, hatte sie große Schwierigkeiten, sie hatte
große Schmerzen. Touristen standen um sie herum, keiner leistete Hilfe. Zwei Touristinnen aus Deutschland, die mit dem Auto auf der Insel waren, sahen das, hoben die Hündin in ihr Auto und brachten sie zum Tierarzt, der ihr dann half, die beiden Frauen bezahlten dafür.

Jessica brachte 5 lebende Welpen auf diese Welt. Die 2 Touristinnen mussten wieder abreisen, und Jessica mit ihren 5 Welpen war alleine.
Die Hütte in der sie lebten machte niemand sauber, richtiges Futter für Welpen bekamen die Kleinen nicht. Das Fressen, was die Urlauber brachten, Reste vom Frühstück etc. half Jessica zum Überleben, sie hatte kaum Milch für die Kleinen. Da kam wieder eine Tierfreundin auf die Insel, um sich zu erholen und neue Kräfte zu tanken. Am Strand hörte sie, wie andere Urlauber über Jessica und ihre Kleinen erzählten.

Sie erhob sich und suchte die Hunde, fand sie im eigenen Dreck liegen. Die Welpen, 4 Rüden und 1 Hündin, lagen auf einer von Urin durchnässten Matte in der Hütte. Das konnte sie nicht mitansehen. Sie organisierte aussortierte Hotelhandtücher, reinigte die Hütte,

den Platz davor und die Kleinen. Sie kaufte Trinkwasser und gab allen zu trinken, da keine Schüsseln da waren, zerschnitt sie leere Wasserflaschen und sah mit viel Freude, wie die Kleinen und Jessica aus diesen Schüsseln tranken. Dann besorgte sie Welpenfutter und

Futter für Jessica. Die Hündin und ihre Welpen wurden immer gesünder, was man sehen konnte. Alle spielten und nahmen an Gewicht zu.

Man sah, dass alle glücklich waren. Der Urlaub hatte nun andere Dimensionen angenommen, nicht die Erholung hatte nun Vorrang,

sondern Jessica und die Kleinen. Schutzlose Tiere wurden allein gelassen. Es war nicht einfach, ausrangierte Handtücher, die weggeworfen werden, vom Hotel zu bekommen, die Urlauberin musste sehr viel Überzeugungsarbeit leisten. Der Besitzer pralte mit guter Versorgung von Jessica, er gibt ihr doch einmal im Monat ein großes Stück Fleisch zum Fressen, "das muss doch für sie reichen". Für die Frau war dies ein Schock, sie fütterte 3x am Tag. Durch den hilfreichen Einsatz der Touristin, lebten Jessica und ihr Nachwuchs richtig auf. Jessica dankte es ihr und begleitete sie auf ihren Spaziergängen. Die Kleinen warteten schon am Morgen auf sie und begrüßten sie.
Nicht nur dass sich die Urlauberin sehr um die Hunde kümmerte, sie musste auch zwei Urlauber davon abhalten den Hunden etwas Böses anzutun. Leider gibt es noch eine andere Geschichte von der montenegrinischen Insel Ada.

 

Der Touristin fiel auf, dass auf einmal sehr viele wunderschönen Welpen und Hunde auf der Insel waren. Touristen, die noch da waren, nahmen davon welche mit nach Hause, wenn sie mit dem Fahrzeug auf der Insel waren. Die Urlauberin erlebte und sie konnte es nicht glauben, die Tiere werden dort hingebracht und brutal "entsorgt". Schweren Herzens reiste die Urlauberin ab, sie wusste, dass es den Tieren in Montenegro nicht gut geht. Als sie wieder in Deutschland war, konnte sie die wunderschönen Hunde nicht vergessen.

Sie erkundigte sich per Telefon, wie es ihnen geht. Erst wurde ihr berichtet, dass die Rüden vermittelt wurden und die Fischer würden sich um Jessica und ihre Kleine kümmern, da das Hotel im Winter geschlossen ist. Bei einem weiteren Anruf nach drei Wochen wurde ihr mitgeteilt, dass die Kleine von Jessica vermittelt wurde und Jessica sei verschwunden. Jessica lebte viele Jahre auf der Insel, warum sollte sie plötzlich verschwunden sein? Der Urlauberin brach das Herz, als sie das hörte. In Montenegro gibt es keinen Tierschutz.

Hilfe kommt aus Deutschland von der Tierhilfe Montenegro e.V. Doch dieser Tierschutzverein hat es sehr schwer, da von Montenegro nicht

nur keine Hilfe kommt, ja man hindert die Tierschützer Tierhilfe zu leisten. Hier wird Hilfe von Deutschland aus gegeben, die herrenlose Tiere werden eingefangen, medizinisch versorgt, kastriert und bekommen einen Chip, dann werden sie wieder dort freigelassen, wo man sie eingefangen hat. Was machen die Behörden, sie fangen die Hunde wieder ein, sperren sie in ein umzäuntes kleines Grunstück und
lassen sie ohne Wasser und Futter vegetieren. Tierhilfe kann in Montenegro von den Montenegrinern nur geleistet werden, wenn
die Kinder schon in der Schule lernen, dass Tiere auch Lebewesen sind, wie die Kinder selber, Freunde und treue Begleiter. Wenn das erkannt wird, ist das Umdenken geschafft.



Spendenkonto

Tierhilfe Montenegro e.V.
Renate Heimann
Sparkasse Leipzig
BLZ: 86055592
Konto-Nr. 1801498950

Internationale Konto-Nr. (IBAN):
DE 81 8605 5592 1801 4989 50

Internationale Bankidentifikation (BIC):
WELADE8LXXX

 


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Hinweis: Die Genehmigung, um im Auslandstierschutz weiterhin tätig sein zu dürfen, wurde bei der zuständigen Veterinärbehörde in Leipzig beantragt.



Ferien mit Hund an der Ostsee (Usedom)

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